Why and about

Why and about!

What encourages somebody to expose himself, to grab a pen and – write – something how he thinks it happened and in what it resulted? If you have climbed a high mountain, which colloquially in this case means life, you can turn around and look down to img496the meandering paths and ways which have led you to your next to the last destination. In this observant place, someone can check his decisions made and values followed – that unique combination, which makes somebody special. Also, this mixture of heritage, education and social environment – you or me, has acquired an own perspective: How to evaluate and judge this World and its phenomena and outgrowths. I feel that my generation, confronted with the fastest technical progress and social change of mankind has lost many traditional values , such as consideration, compassion, honor ,dignity and bona fide. This dual combination, my life and my perspective on things – that it is what this blog is about! I try, with my limited means to describe circumstances and facts as I see it and hope to find critic, compliance or refusal. The worst thing might happen, would be a high bouncing rate without a comment, indicating that my notes and sensations are wrong and not worthwhile for discussion. No need to explain, why Michael Kohlhaas is one of my greatest heroes!

Read, ask and give the benefit of the doubt

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Luft-, Leer- und Spiralredner

Während man in alten Zeiten durch glänzende Taten sein gesellschaftliches Ansehen vermehrt hat, wird heute durch Flaschenzüge erhöht. Was will ich sagen?

Der Ausleseprozess zum Privileg war im Vergangenen weitaus schwieriger: Eine glänzende Kriegstat, eine herausragende geistige oder wissenschaftliche Leistung  und eine gnädige Kenntnisnahme waren die Vorausetzungen zum erlesenen Kreis. Flachpfeifen und Nieten waren ausgeschlossen. Und das war auch gut so.

Heute ist das alles leichter. Der Aufstieg ins Exceptionnelle ist vor allem für jene geöffnet welche unfähig sind und es wissen, einer geregelten Arbeit  nachzugehen. So treiben sie sich, meistens schon in frühester Jugend und nächtens, auf Meinungbildungsveranstaltungen herum. Nach gewisser Zeit und Talent haben sie sich dann als sozial, liberal oder christlich-sozial qualifiziert. Dabei haben sie sich einen flexiblen anpassungsfähigen Charakter angeeignet,  welcher eine gewisse Unschärfe mit der Wahrheit hat. Auch reden sie mit Selbstverständlichkeit über Dinge von denen sie nicht die geringste Ahnung haben. Im internen Ausleseprozess, also die Besten der vorher beschriebenen Eigenschaften, werden dann gekürt um im Turnier die Farben zu vertreten. Diese vierjährige Veranstaltung, wird von Unkundigen Wahlen genannt. Von den 622 Rittern qualifizierten des Wallot-Schlosses haben 20% eine eher mässige Schulbildung, reichend von der Hauptschule bis „ohne Angabe” .  67 der obigen Nichtabiturenten haben offensichtlich einen Qualifizierungsprozess durchlaufen, während 59 mit bestens Realschule vertreten. Die bestallten Hochschüler gliedern sich in 434 jene, welche eine Universität besuchten und 129 Schmalspurer. Es erscheint vollständig logisch, dass diese Gewürzmischung des Volkes, durch Demokratie erkoren, nicht die nötige Qualifikation hat, welche die übertragene Aufgabe erfordert. Knappige Assistenten und Lobby Loyalitäten beeinflussen – ohne sich an seine Wahlversprechen zu erinnern.

Das kann es aber nicht sein! Nicht das ich für geborene Würdenträger oder für Machtausübung ohne Legitimität wäre. Aber hier läuft irgend etwas schief. Dieser manipulierbare Bestellungsprozess, die nicht erkennbare Ausübung des “Dienens” und die erungenen Privilegien stehen in keinem vernünftigen Verhältnis.

 Unsere Gesellschaft muss den Mut zur  präsidentalen Demokratie haben, vergleichbar mit Frankreich oder den Vereinigten Staaten und die Privilegien der Volksvertreter erfordern einen Gegenwert an Qualifikation, Ausbildung und Einstellung. Welche es auch immer sei, solange ´das übertragene Amt  freiheitlich, human, respektvoll und ehrenhaft ausgeübt wird.

 

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